Haag / Löffler:
HGB
Stand: Juli 2013

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Stand: 2. Auflage 2013
Kommentar > Haag/Löffler, HGB

§ 422 HGB

Haag/Löffler

Haag/Löffler

Nachnahme

§ 422 HGB Nachnahme

(1)

Haben die Parteien vereinbart, dass das Gut nur gegen Einziehung einer Nachnahme an den Empfänger abgeliefert werden darf, so ist anzunehmen, dass der Betrag in bar oder in Form eines gleichwertigen Zahlungsmittels einzuziehen ist.

(2)

Das auf Grund der Einziehung Erlangte gilt im Verhältnis zu den Gläubigern des Frachtführers als auf den Absender übertragen.

(3)

Wird das Gut dem Empfänger ohne Einziehung der Nachnahme abgeliefert, so haftet der Frachtführer, auch wenn ihn kein Verschulden trifft, dem Absender für den daraus entstehenden Schaden, jedoch nur bis zur Höhe des Betrages der Nachnahme.

A. Normzweck

1

Durch Nachnahme kann der Absender Vorsorge dafür treffen, dass das Gut nur Zug um Zug gegen Leistung des Empfängers abgeliefert wird. In Anlehnung an Art. 21 CMR wird durch § 422 die Haftung des Frachtführers abweichend von den allgemeinen zivilrechtlichen Regeln der Geschäftsbesorgung geregelt, ohne jedoch Art. 21 CMR strikt zu übernehmen.

B. Norminhalt

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